Das Wichtigste in Kürze
- Eine SEO-Konkurrenzanalyse liefert strategische Marktintelligenz: Welche Themen bewegen Ihre Branche und wo liegen ungenutzte Chancen?
- Keyword-Gaps und Backlink-Gaps Ihrer Mitbewerber decken Potenziale auf, die Sie durch eigenes Brainstorming allein nie gefunden hätten.
- Entscheidend ist nicht die Analyse selbst, sondern was Sie daraus machen: Priorisieren, Quick Wins umsetzen, regelmässig wiederholen.
Einleitung
Im B2B stehen Ihre Mitbewerber nicht nur auf Messen neben Ihnen, sondern vor allem bei Google über Ihnen. Wer dort sichtbar ist, gewinnt den Erstkontakt. Eine SEO-Konkurrenzanalyse zeigt Ihnen, wer Ihre stärksten digitalen Konkurrenten sind, was diese besser machen und wo sich für Sie die grössten Chancen verbergen. Sie ist damit weit mehr als ein reines «Webseiten-Thema» und beeinflusst Ihre gesamte Online-Marketing-Strategie.
In meinem früheren B2B-SaaS-Startup VoIP-One bekam ich die folgende Erkenntnis: Die SEO-Analyse, welche unser SEO-Manager durchführte, stimmte zu einem sehr grossen Teil mit unserer eigenen Marktanalyse überein. Er erfasste innerhalb weniger Tage die Marktsituation, obwohl er völlig branchenfremd war. Das bedeutet, dass eine SEO-Konkurrenzanalyse einen grossen Beitrag zur allgemeinen Marketing-Analyse und Strategie leisten kann. Sie macht die Stärken und Schwächen aller Marktteilnehmer sichtbar und liefert damit eine datenbasierte Grundlage für Ihre eigene Strategie.
Warum eine SEO-Wettbewerbsanalyse mehr ist als ein Website-Vergleich
Wenn Sie auf herkömmlichem Wege, also ohne SEO-Metriken Ihre Mitbewerber recherchieren und anschliessend deren Webseiten vergleichen, bekommen Sie nur die halbe Wahrheit. Bei einem Vergleich der Webseiten werden Sie in erster Linie Design-Unterschiede, Angebotsumfang und Preisgestaltung feststellen.
Bei einer SEO-Wettbewerbsanalyse geht es darum, wie sichtbar Ihre Wettbewerber bei Google und in der KI-Suche sind. Es geht darum, welche Suchbegriffe für Ihre Branche wichtig sind, unter wie vielen dieser Suchbegriffe Sie und Ihre Mitbewerber gefunden werden können und welche Positionen in den Ergebnislisten sie dabei einnehmen. So wird die SEO-Performance aller Beteiligten messbar und vergleichbar.
Der Anbieter mit der grössten Sichtbarkeit gewinnt in der Regel auch die meisten Anfragen von potenziellen Kunden.
Die ermittelten SEO-Daten zeigen, welche Themen und Suchbegriffe den Markt bewegen, noch bevor die eigene Sales-Abteilung davon hört. Die Strategien der Wettbewerber werden transparent und Sie erkennen, wo die SEO-Konkurrenz Schwächen zeigt, die Sie für sich nutzen können.
Die Konkurrenzanalyse einer Website Schritt für Schritt
Eine strukturierte Vorgehensweise verhindert, dass Sie sich in Daten verlieren. Der Ablauf folgt drei Schritten: erst die richtigen Keywords finden, dann die Mitbewerber daraus ableiten, dann tiefer in die Daten einsteigen.
Schritt 1: Die wichtigsten Keywords ermitteln
Bevor Sie sich mit Mitbewerbern beschäftigen, stecken Sie das Spielfeld ab. Starten Sie mit einer detaillierten Keyword-Recherche: Kombinieren Sie eigenes Bauchgefühl mit einer Analyse in einem SEO-Tool wie Google Ads Keyword Planner, Semrush oder Mangools. Ziel ist eine priorisierte Keyword-Liste mit den 5 bis 10 volumenstärksten Suchbegriffen, die für Ihr Geschäft relevant sind. Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihre Fokus-Keywords, also die Top-Keywords, die den grössten Einfluss auf Ihre Online-Präsenz haben. In diesem Schritt geht es noch nicht um Mitbewerber, sondern darum, zu verstehen, wonach Ihre potenziellen Kunden tatsächlich suchen.
Schritt 2: Die stärksten Mitbewerber identifizieren
Suchen Sie nun in Google nach den ermittelten Keywords und prüfen Sie die Top 10 der Suchergebnisse. Wer taucht immer wieder auf? Filtern Sie die 5 grössten SEO-Konkurrenten aus den Ergebnissen heraus.
Entscheidend dabei: Nicht Ihre reinen Branchen-Mitbewerber zählen, sondern die, die für Ihre Keywords tatsächlich ranken. Unterscheiden Sie zwischen echten Anbietern der gleichen Dienstleistungen und Produkte und informationellen Wettbewerbern wie Fachportalen, Zeitungen oder Verzeichnissen. Beide Gruppen nehmen Ihnen Sichtbarkeit weg, aber nur die erste Gruppe nimmt Ihnen auch Kunden weg.
Ein Hinweis zu den Tools: Die grösseren automatisierten Tools wie Semrush funktionieren erst bei bereits etablierteren Seiten zuverlässig. Für frischere Seiten liefert z.B. SE Ranking einen ganz guten ersten Überblick über die SEO-Mitbewerber.
Schritt 3: Tiefer einsteigen mit Sichtbarkeits- und Traffic-Daten
Steigen Sie anschliessend tiefer ein mit Tools wie Semrush und Ahrefs und vergleichen Sie wichtige KPIs wie Domain Authority und Domain Rating. Vergleichen Sie auch den SEO-Traffic der verschiedenen Anbieter. Diese Daten sind über Semrush und Ahrefs direkt als Schätzungen einsehbar.
Schauen Sie sich auch den Verlauf der Keyword-Rankings über einen längeren Zeitraum an. Gewinnen Ihre Mitbewerber kontinuierlich hinzu oder verlieren sie bereits an Sichtbarkeit? Dieser Trend ist oft aufschlussreicher als eine Momentaufnahme.
Auf dieser Basis steigen Sie dann in die Detail-Analysen ein, die wir in den folgenden Abschnitten vertiefen: die Keyword-Gap-Analyse und die Backlink-Gap-Analyse.
Keyword-Analyse der Mitbewerber: Gold-Nuggets aufdecken
Ein Keyword-Gap zeigt auf, welche Suchbegriffe von Ihren Mitbewerbern bedient werden, aber auf der eigenen Seite noch nicht abgedeckt sind. Anstatt sich nur auf eigene Ideen zu konzentrieren und auf Keywords, die einem so «einfallen», schauen Sie sich an, welche erfolgreichen Suchbegriffe die Konkurrenten bereits für sich ermittelt haben. Diese Detail-Analyse deckt in unserer Erfahrung fast immer Gold-Nuggets auf: Suchbegriffe mit hohem Potenzial, die man allein durch eigenes Brainstorming nie gefunden hätte.
Für das Ermitteln der Keyword-Gaps nutzt man Tools wie Semrush (Keyword Gap) oder Ahrefs (Content Gap). Priorisiert werden die Keywords immer nach folgendem Muster: Welches Keyword hat das höchste Suchvolumen, kombiniert mit dem möglichst tiefsten Wettbewerb und der Relevanz für die eigene Webseite.
Neben den reinen Gaps lohnt sich auch der Blick auf Keyword-Überschneidungen: Suchbegriffe, für die beide Seiten ranken, aber der Mitbewerber die bessere Position einnimmt. Hier ist der Weg zum Ergebnis oft kürzer, weil bereits eine Grundlage auf Ihrer Seite existiert. Statt bei Null anzufangen, optimieren Sie bestehende Inhalte gezielt nach und können so vergleichsweise schnell Positionen gutmachen.
Konkurrenzanalyse SEO: Backlink-Profil der Mitbewerber analysieren
Analog zur Keyword-Analyse gibt es auch einen Backlink-Gap. Dieser zeigt auf, von welchen externen Webseiten Ihre Mitbewerber Backlinks erhalten, Ihre eigene Seite aber noch nicht. Backlinks von autoritativen externen Seiten sind für die Suchmaschinen ein sehr starkes Signal, dass man Ihnen vertrauen kann. Es sind Empfehlungen, die auf Ihr Vertrauenskonto bei den Suchmaschinen einzahlen. Je mehr exzellente Backlinks Sie erhalten, desto besser entwickeln sich in der Regel auch Ihre Rankings. Wir befinden uns hier im Bereich des Off-Page SEO.
Die Backlink-Gap-Analyse ist der ideale Einstiegspunkt, um Webseiten zu finden, die auf Sie verlinken könnten. Anschliessend sollten Sie sich überlegen, welchen interessanten Content Sie diesen Webseiten anbieten können. Mittels einer dann folgenden Backlink-Outreach-Kampagne gehen Sie aktiv auf diese Webseiten zu, um individuelle Verlinkungen auszuhandeln.
Beispiele für interessante Backlink-Quellen im B2B-Bereich, in der typischen Reihenfolge: Am Anfang stehen Branchenverzeichnisse, da der Aufwand hier am geringsten ist. Danach folgen Gastbeitrags-Möglichkeiten in themenrelevanten Blogs. Und schliesslich Fachportale in Ihrer Branche, etwa für IT, Tech und Industrie, die den höchsten Vertrauenswert mitbringen, aber auch den meisten Aufwand erfordern. Mehr zum Thema finden Sie in unserem Beitrag über hochwertigen Linkaufbau im B2B.
Content-Strategie der Mitbewerber durchleuchten
Search-Intent verstehen
Haben Sie herausgefunden, welche Keywords der Mitbewerber interessant für Sie sind, untersuchen Sie als nächstes, mit welchen Inhalten diese für den jeweiligen Suchbegriff ranken und vor allem, welchen Search-Intent sie bedienen.
Die zwei wichtigsten Intents sind: informational und transaktional/kommerziell. Bei informationalen Suchbegriffen (z.B. «seo konkurrenzanalyse») erwartet der Suchende in der Regel eine Wissensvermittlung, etwa in Form eines Blog-Beitrags. Bei transaktionalen Begriffen (z.B. «b2b seo agentur») ist der Besucher weit fortgeschritten in seiner Customer Journey und möchte direkt eine Kontaktaufnahme initiieren oder einen Kauf abschliessen.
Das richtige Format und die richtige Tiefe
Nachdem Sie den Intent kennen, schauen Sie sich die Online-Strategien Ihrer Mitbewerber genauer an: Welche Inhalte präsentieren sie? Landingpages, Blog-Artikel, Whitepaper, Case Studies oder Glossar-Einträge? Bestehen 8 von 10 Suchergebnissen auf der ersten Seite aus Blog-Artikeln, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass auch Sie einen Blog-Artikel schreiben sollten. Mit einer Service-Seite oder Landingpage werden Sie in diesem Umfeld vermutlich keinen durchschlagenden Erfolg erzielen können.
Prüfen Sie auch, wie sehr die Inhalte der Mitbewerber in die Tiefe gehen. Gerade im B2B ist dies entscheidend. Und verzichten Sie auf rein KI-generierten Content. Der ist zu oberflächlich für Ihre Zielgruppe, bietet in der Regel nichts, was weltbewegend und neu wäre, und liest sich meist sehr synthetisch. Die Suchmaschinen sind ausserdem immer besser darin, oberflächliche und schnell auf Knopfdruck generierte Inhalte zu erkennen.
Nutzen Sie die KI aber durchaus als Unterstützung. Das klingt im ersten Moment nach einem Widerspruch. Gemeint ist, dass Tools wie SurferSEO dabei helfen, eine Artikel-Struktur zu finden und vor allem wichtige NLP-Keywords zu ermitteln, also verwandte Suchbegriffe, die in Ihrem Text behandelt werden sollten. Nur mit solchen Tools decken Sie blinde Flecken auf, die Ihnen nicht selbst in den Sinn gekommen wären. Auch eignen sich KI-Chatbots wie Claude hervorragend als Lektor für die selbst vorformulierten Sätze. So entstehen Inhalte, die sowohl für klassische Suchmaschinen als auch für KI-Systeme relevant sind und in deren Antworten berücksichtigt werden.
Content-Lücken und Publikationsfrequenz
Suchen Sie gezielt nach Content-Lücken: Gibt es Themen, die von Ihren Mitbewerbern noch gar nicht behandelt werden? Decken Sie genau diese ab, anstatt einfach nur zu kopieren. Solche Lücken sind oft die schnellste Möglichkeit, sich als Erster zu einem relevanten Thema zu positionieren.
Ein letzter Punkt bei der Analyse ist die Publikationsfrequenz Ihrer Mitbewerber. Wie häufig veröffentlichen diese neue Inhalte? Aber ehrlich gesagt: Qualität schlägt die Frequenz bei weitem, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht. Mehr dazu in unserem Beitrag über Content Marketing im B2B.
SEO-Wettbewerbsanalyse: Technische Faktoren im Vergleich
Sie sollten die technische Basis Ihrer Webseite immer im Blick haben und auf Dinge wie schnelle Ladezeiten und Kompatibilität mit Mobile-Geräten achten. Im Rahmen der Konkurrenzanalyse können Sie folgende Kennzahlen mit Ihren Mitbewerbern abgleichen:
- Core Web Vitals im Vergleich (PageSpeed Insights)
- Mobile-Optimierung
- Seitenstruktur und interne Verlinkung
- Schema Markup / strukturierte Daten
- Bilder-Optimierung (Dateigrösse, ALT-Texte)
Wenn Ihre Mitbewerber in diesen Bereichen technisch schwach aufgestellt sind, ist das Ihre Chance. Technische Verbesserungen gehören zu den schnellsten Hebeln im SEO, weil sie oft mit überschaubarem Aufwand umsetzbar sind und sich direkt auf die Rankings auswirken können. Weitere Tipps dazu finden Sie in unserem Beitrag Google Ranking verbessern.
Die richtigen Tools für Ihre SEO-Konkurrenzanalyse
Wir haben in diesem Beitrag bereits immer wieder verschiedene Tools an den entsprechenden Stellen erwähnt. Nachfolgend nochmals eine kurze Übersicht über die wichtigsten Tools. Pragmatisch und ohne Vollständigkeitsanspruch:
- Semrush: Umfassendster Überblick, besonders stark bei Keyword-Gap und Backlink-Gap
- Ahrefs: Sehr starke Backlink-Datenbank
- Screaming Frog: Technischer Vergleich (Crawl-Analyse)
- Google Search Console + manuelle SERP-Analyse: Kostenlose Basics, die oft unterschätzt werden
- SE Ranking: Preiswertere Alternative mit solider Wettbewerbsanalyse
Einen ausführlichen Vergleich finden Sie in unserem Beitrag über die besten SEO-Tools im Überblick.
Von der Analyse zur Strategie: So nutzen Sie die Ergebnisse
Daten sammeln ist der einfachere Teil. Um von der durchgeführten Analyse auch in der Praxis profitieren zu können, gilt es die richtigen Schlüsse zu ziehen und konkrete SEO-Massnahmen abzuleiten.
Priorisierung
Gehen Sie nicht alles gleichzeitig an: Keyword-Integration ausbauen, Backlink-Aufbau, Content-Erstellung oder technische Probleme fixen. Ermitteln Sie mit Ihrem SEO-Manager und Ihrem Team die 3 wichtigsten Hebel und konzentrieren Sie sich am Anfang auf die Quick Wins in diesen Bereichen.
Keyword-Gaps in den Content-Plan übernehmen
Übernehmen Sie die aufgedeckten Keywords gezielt in Ihren Content-Plan und prüfen Sie vor allem für transaktionale Suchbegriffe Ihre bestehende Seitenstruktur. Lassen Sie ein Keyword-Mapping durchführen, um aufzuzeigen, welches Keyword mit welcher Ihrer Unterseiten bedient werden sollte. So entwickeln Sie Schritt für Schritt eine fundierte SEO-Strategie, die auf echten Marktdaten basiert.
Backlink-Möglichkeiten strategisch angehen
Führen Sie eine strategische Planung für Ihren Content Outreach durch. Wie möchten Sie auf die ermittelten Webseite-Betreiber zugehen? Wie kommen Sie an die richtigen Kontakte, die für die Inhalte der jeweiligen Webseite zuständig sind? Was können Sie anbieten, um eine Zusammenarbeit attraktiv zu gestalten?
Technische Fixes gezielt umsetzen
Hier ist nicht gemeint, dass Sie jedem Detail aus einem technischen Audit direkt nachgehen müssen. Priorisieren Sie auch hier nach dem Pareto-Prinzip: Welche 20% können verbessert werden, um 80% der Ergebnisse zu erreichen? Ein technisches Audit kann gerne mal mehrere hundert «technische Probleme» anzeigen. Aber sie sind nicht alle gleich wichtig und manches muss man auch ignorieren können, da es sich auf der technischen Basis der Webseite nicht einfach beheben lässt. Hier ist die Einordnung durch einen erfahrenen SEO-Spezialisten gefragt.
Regelmässigkeit
Die Konkurrenzanalyse ist keine einmalige Aktion, sondern ein wiederkehrender Prozess. Führen Sie z.B. halbjährlich eine formelle Mitbewerber-Analyse durch. Die SEO-Landschaft verändert sich laufend und wer die Entwicklungen seiner Konkurrenten nicht im Blick behält, verliert früher oder später den Anschluss.
Fazit: Ihre Mitbewerber zeigen Ihnen den Weg
Eine SEO-Konkurrenzanalyse ist kein Spionage-Akt, sondern strategische Marktforschung. Wer versteht, was die Mitbewerber richtig machen, kann gezielt aufholen und überholen, statt im Blindflug zu optimieren.
Im B2B ist der sichtbarste Mitbewerber bei Google oft auch der, der den Erstkontakt bekommt. Die Konkurrenzanalyse zeigt Ihnen, wo Sie im Vergleich stehen und welche konkreten Schritte Sie als nächstes gehen sollten.
Sie möchten wissen, wo Sie im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern stehen? In einer kostenlosen SEO-Erstberatung zeigen wir Ihnen die wichtigsten Erkenntnisse aus einer ersten Analyse.
FAQ
Wie oft sollte man eine SEO-Konkurrenzanalyse durchführen?
Wir empfehlen eine formelle Mitbewerber-Analyse mindestens einmal pro Halbjahr. Zusätzlich lohnt sich ein monatliches Monitoring der wichtigsten Keywords, um Verschiebungen in den Rankings frühzeitig zu erkennen. In stark umkämpften Branchen kann auch ein quartalsweiser Rhythmus sinnvoll sein.
Kann man eine SEO-Konkurrenzanalyse auch ohne kostenpflichtige Tools durchführen?
Grundsätzlich ja. Mit manuellen Google-Suchen und der kostenlosen Google Search Console kommen Sie bereits ein gutes Stück weiter. Für die Tiefenanalyse von Keyword-Gaps und Backlink-Gaps sind professionelle Tools wie Semrush oder Ahrefs aber deutlich effizienter und liefern Daten, die manuell kaum ermittelbar sind.
Was unterscheidet eine SEO-Konkurrenzanalyse von einer klassischen Marktanalyse?
Eine klassische Marktanalyse betrachtet Faktoren wie Preisgestaltung, Angebotsumfang und Marktanteile. Die SEO-Konkurrenzanalyse ergänzt dies um die digitale Sichtbarkeit: Welche Suchbegriffe besetzen Ihre Mitbewerber, woher kommen deren Backlinks und welche Inhalte funktionieren? Aus unserer Erfahrung bei VoIP-One decken sich die Ergebnisse beider Analysen zu einem grossen Teil, was die SEO-Analyse zu einem effizienten Einstieg in die Marktrecherche macht.
Lohnt sich eine SEO-Konkurrenzanalyse auch für kleinere B2B-Unternehmen?
Gerade für kleinere Unternehmen ist sie besonders wertvoll, weil das Marketingbudget begrenzt ist und jede Massnahme sitzen muss. Die Analyse zeigt Ihnen, wo die grössten Chancen liegen und wo Sie Ihre Ressourcen am wirkungsvollsten einsetzen. Oft sind es gerade die Nischen-Keywords mit tieferem Wettbewerb, die für kleinere Anbieter die schnellsten Ergebnisse bringen.
